Als wir am Montag in Gotland angekommen sind, sah es ein wenig trostlos aus. Alles war grau in grau und es regnete wie aus Kübeln.
Schon nach einigen Minuten Autofahrt ins Landesinnere waren wir mutterseelenallein auf der Straße. Nach einer guten halben Stunde haben wir dann unseren Campingplatz in Åminne erreicht. Gott sei dank hat es während des Zeltaufbaus aufgehört zu regnen.
Nachdem wir unseren Schlafplatz aufgebaut hatten entschlossen wir uns die Umgebung zu erkunden. Das war nur mit dem Auto möglich, da es bereits wieder begonnen hatte zu regnen. Die Fahrt über das Gotlandische Festland offenbarte nichts aufregendes. Also fuhren wir wieder zum Campingplatz und legten uns recht bald schlafen.
Am darauffolgenden Tag waren wir in Fårö (dazu gibt es einen eigenen Blogeintrag) – wunderschön!
Am Mittwoch fuhren wir dann erneut mit dem Auto durch Gotland. Erstaunlich was ein bisschen Sonnenschein ausmachen kann! Man konnte gar nicht glauben, dass man auf der selben Insel wie am Montag war. Wo man hinblickt wirklich schöne Landschaft.
Wir machten uns also auf nach Visby, der Hauptstadt Gotlands. Hier angekommen haben wir uns dann auch gleich ein Fahrrad ausgeliehen um die Ortschaft zu erkundigen. Die Innenstadt ist von einer alten Festungsmauer umgeben.
Es gibt viele kleine Gassen in denen es unzählige Geschäfte und Lokale zu finden gibt. Billig ist es auch hier nicht, aber das sind wir ja mittlerweile gewohnt:
- Penne Bolognese: 69,00 SEK
- Ein großes Bier: 59,00 SEK
Als wir dann mit unseren Rädern ein bisschen aus der Stadt hinaus fuhren, kamen wir an einen netten Campingplatz direkt an der Ostsee. Und welch Überraschung: auch hier hoppelten wieder einige Hasen frei herum. Hier in Visby waren die Vierbeiner aber nicht schwarz wie in Stockholm sondern braun/weiß.
Am Abend ging’s dann wieder zurück auf den Campingplatz. Auschecken und alles für die morgige Abreise vorbereiten, denn am kommenden Morgen um 05:00 Uhr heißt es aufstehen und auf den Weg nach Hause machen.
Mittlerweile sitzen wir auf der Fähre von Visby nach Oskarshamn und freuen uns nun auch schon wieder auf zu Hause.
Erkenntnis von diesem Urlaub: Schweden ist wunderschön und muss man gesehen haben. Auf jeden Fall hat uns der Norden gefesselt. Norwegen wir kommen :)